Wissens- und Ideentransfer für Innovation in der Verwaltung (WITI)

Im Jahr 2018 startete das Projekt „Wissens- und Ideentransfer für Innovationen in der Verwaltung“ (WITI) an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. WITI wird im Rahmen des Bund-Länderprogramms „Innovative Hochschule“ durch BMBF und GWK gefördert und hat sich zur Aufgabe gesetzt, Verwaltungen bei aktuellen Herausforderungen wie der Digitalisierung, Partizipation, aber auch bei akuten Krisen kreativ und wissenschaftlich fundiert zu unterstützen. In der aktuellen Covid-19-Krise verstärken zudem größer werdende soziale und politische Disparitäten den Druck auf die Verwaltungen, passende Antworten auf drängende Fragen zu finden. Gleichzeitig sind die Erwartungen an die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung, an Transparenz, Flexibilität und ganzheitliches Vorgehen stark angestiegen.

Den genannten Herausforderungen begegnet das WITI-Projekt mit wissenschaftlichem Know-How und neuen, auf die Verwaltung abgestimmten Kreativ-Methoden. Die Teilprojekte „Digital Smart City Speyer“, „Fugatus“,  und „Town & Gown“ nehmen sich dabei jeweils eines konkreten Problems an. Ziel des WITI-Zentralprojekts ist vor allem die Unterstützung eines Kulturwandels in der öffentlichen Verwaltung sowie, das Profil der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer hinsichtlich der Transferkapazitäten zu schärfen – dazu wurde bereits ein Innovationslabor auf dem Campus Speyer errichtet. In verschiedenen Veranstaltungen, Workshops und Vorträgen haben die Teilnehmer*innen dort die Möglichkeiten, auf kreative und innovative Weise gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Das WITI-Projekt wird in diesem Anliegen von seinen Projektpartnern, u.a. dem Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer (FÖV), dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement e. V. (ZWM), der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN), und der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) oder auch Politics for Tomorrow und das GovLab Austria tatkräftig unterstützt. Mittels Austausch und intensiver Kooperation (Co-Creation) zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft konnte bereits ein innovatives und reziprokes Netzwerk aufgebaut werden. Darüber hinaus wird das Projekt durch einen Transferbeirat flankiert, in welchem namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Verwaltung zur verstärkten Netzwerkbildung mit regionalen Innovationsakteuren beitragen und dem Projekt beratend zur Seite stehen.